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Die Kultur der First Nation
von der Westküste Kanadas ist bestandteil einer Religion, die
fest mit der Natur vereint ist. Die Mythen der First Nation erzählen aus einer
Zeit in der Menschen und Tiere sich untereinander verständigen konnten und der
Mensch nicht nur in menschlicher Gestallt auftauchte. Die Jäger der First Nation
kommunizierten in Ihren Träumen mit Tieren und übernatürlichen Wesen.
Die Naskapi aus dem Osten Kanadas verzierten aus diesem Grund Ihre Kleidung mit Mustern,
die den Tieren gefallen sollten um so zu einem besseren Jagdergebnis zu gelangen.

In Kanada unterscheidet man drei Gruppen indigener (oder autochthoner) Völker:
Die First Nations (früher "Indianer" genannt), die Inuit (früher
"Eskimos" genannt) und die Métis, Nachfahren von Siedlern und Pelzhändlern,
die mit First Nations Frauen eine Verbindung eingegangen waren.
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Die Kunstfertigkeit
der Urbevölkerung und ihr harmonisches Einverständnis mit der Natur begeisterten
die ersten Europäer, die mit den Völkern Nordamerikas Handel trieben. Der
indianischen Kultur liegt eine Weltansicht zugrunde, die der Natur ausgesprochen nahe
steht. Sie ist zu verstehen, indem man die Erde als heilig respektiert und sich selber
als Teil der Erde ansieht.
Die soziale Struktur variierte von Stamm zu Stamm und bestand vorwiegend aus drei Gruppen,
den "Noblen", den "Gewöhnlichen" und den Sklaven. Ebenso bestand
eine aristokratische Schicht, die durch das Geburtsrecht der jeweiligen Familie entstand
und weitergegeben wurde.
Die Mythen der Indianer, in denen ihre Anschauungen Gestalt annehmen, erzählen
von Zeiten, wo die Menschen und Tiere miteinander kommunizieren konnten. Der Mensch
war nicht an seinen Körper gebunden, und es war möglich mit übernatürlichen
Wesen und Tieren auf der Traumebene in Verbindung zu treten. Die Verehrung von Tieren
und übernatürlichen Wesen im Ahnenkult, die "Totems" genannt werden,
sind demzufolge von den Künstlern der Westküste in ihrer Tierform oder überlieferten
-"traumvisuellen Form" dargestellt. Die bekanntesten "Totems" sind
Killerwal (Orka), Adler, Rabe, Bär, Wolf und Donnervogel (Thunderbird).
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Die historische Epoche
gab romantischem Stoff die Nahrung, aus der Träume sind und der Laie meint üblicherweise
Kunstwerke aus dieser Zeit, wenn er von indianischer Kunst spricht. Die Kunstfertigkeit
der First Nations und ihr harmonisches Einverständnis mit der Natur riefen bei
den ersten Europäern, die mit den Völkern Nordamerikas Handel trieben, Neugierde
und Bewunderung hervor. Ihre Popularität hat die historische Kunst den zahlreichen
Forschern, Händlern, Missionaren und Künstlern zu verdanken, die über
indianische Kunst schrieben und sie sammelten.
Die hier aufgezeigte Kunst
sind vorwiegend Bilder über die ("Pacific Coast Indians") "Canadian
First Nations Peolple" sprich die "Ersten Völker" der Westküste
Kanadas. Die West Coast Indians lebten in den Regenwäldern an der Westküste
des heutigen Britisch-Columbien. Die "Hauptclans" sind die Haida, Kwagiulth,
Skeena, Tsimshian, Gitskan, Nootka, Coast Salish und Bella Coola. Sie besiedelten ebenfalls
Vancouver Island und die Queen Charlotte Islands

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